Selen & Hashimoto-Thyreoiditis: Studienlage, Dosierung und Praxistipps

Hashimoto-Thyreoiditis ist die häufigste Autoimmunerkrankung der Schilddrüse – und Selen spielt dabei eine besondere Rolle. Das essenzielle Spurenelement schützt das Schilddrüsengewebe, unterstützt die Hormonsynthese und kann laut mehrerer Studien die typischen TPO-Antikörper bei Patienten mit Hashimoto-Thyreoiditis senken. Doch was sagt die aktuelle Studienlage wirklich? Wie hoch sollte die Dosierung sein? Und worauf müssen Sie bei der Einnahme achten? Dieser Artikel fasst den aktuellen Wissensstand zusammen und gibt Ihnen praktische Tipps für den Alltag.

Infografik: Selen senkt TPO-Antikörper bei Hashimoto um 36 Prozent nach drei Monaten (Gärtner 2002, Duntas 2003)
Infografik – Selen senkt TPO-Antikörper

Was ist Hashimoto-Thyreoiditis?

Hashimoto-Thyreoiditis – oft kurz „Hashimoto“ genannt – ist eine chronische Entzündung der Schilddrüse. Das Immunsystem richtet sich dabei fälschlicherweise gegen das eigene Schilddrüsengewebe. Lymphozyten wandern in die Schilddrüse ein und zerstören nach und nach die Gewebestruktur. Langfristig führt das bei vielen Betroffenen zu einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) [1].

Frauen sind etwa vier- bis achtmal häufiger betroffen als Männer. Bei manchen Betroffenen vergrößert sich die Schilddrüse zu einem sichtbaren Kropf, bei anderen schrumpft das Schilddrüsenvolumen im Verlauf. Typische Auslöser sind hormonelle Umstellungsphasen (Schwangerschaft, Wechseljahre), chronischer Stress oder genetische Veranlagung. Auch andere Autoimmunerkrankungen wie Diabetes Typ 1, Vitiligo oder rheumatoide Arthritis treten bei Hashimoto-Betroffenen gehäuft auf [1][2].

Welche Symptome sind typisch?

Da die Erkrankung oft schleichend verläuft, bleibt sie anfangs häufig unbemerkt. Mit fortschreitender Zerstörung des Schilddrüsengewebes entwickeln sich Symptome einer Unterfunktion:

  • Chronische Müdigkeit und Erschöpfung
  • Gewichtszunahme trotz unveränderter Ernährung
  • Kältegefühl und trockene Haut
  • Depressive Verstimmung und Konzentrationsprobleme
  • Haarausfall und brüchige Nägel
  • Verstopfung und Gelenk- oder Muskelschmerzen

Diagnostisch wegweisend sind erhöhte TPO-Antikörper (TPO-AK) im Blut sowie ein verändertes Ultraschallbild der Schilddrüse. Die Behandlung erfolgt bei manifester Hypothyreose mit dem Schilddrüsenhormon Levothyroxin (L-Thyroxin) [2].

Warum braucht die Schilddrüse Selen?

Die Schilddrüse ist das selenreichste Organ des menschlichen Körpers. Das Spurenelement Selen ist dort an gleich mehreren lebenswichtigen Prozessen beteiligt – über sogenannte Selenoproteine und selenabhängige Enzymsysteme [3]:

Umwandlung von T4 zu T3: Die Schilddrüse produziert vorwiegend das Prohormon Thyroxin (T4). Für den Stoffwechsel aktiv ist jedoch Trijodthyronin (T3). Die Umwandlung von T4 in T3 übernehmen selenhaltige Enzyme – die Deiodasen (Typ I, II und III). Ohne ausreichend Selen kann dieser Schilddrüsenstoffwechsel ins Stocken geraten [3][4].

Schutz vor oxidativem Stress: Bei der Hormonsynthese in der Schilddrüse entsteht als Nebenprodukt Wasserstoffperoxid – ein Zellgift. Die selenabhängige Glutathionperoxidase baut dieses Peroxid ab und schützt so das empfindliche Schilddrüsengewebe vor oxidativem Stress [3].

Antientzündliche Wirkung: Selenoproteine wie Selenoprotein P und die Thioredoxinreduktase wirken zusätzlich antientzündlich. Bei einer chronischen Entzündung der Schilddrüse, wie sie bei Autoimmunerkrankungen im Vordergrund steht, hat das besondere klinische Relevanz [4][5].

Ein Selenmangel kann daher die Schilddrüsenfunktion gleich doppelt belasten: Die Hormonaktivierung stockt und das Gewebe wird schlechter geschützt.

Wie hängen Selenmangel und Hashimoto zusammen?

Epidemiologische Studien zeigen einen klaren Zusammenhang: In Regionen mit chronisch niedriger Selenaufnahme treten Schilddrüsenerkrankungen – einschließlich Hashimoto-Thyreoiditis – deutlich häufiger auf. Ein optimaler Selenstatus wird mit einem verringerten Auftreten von Schilddrüsenerkrankungen assoziiert [5][6].

In Mitteleuropa – also auch in Österreich und Deutschland – sind die Böden vergleichsweise selenarm. Die durchschnittliche tägliche Selenaufnahme liegt hier bei nur etwa 38–47 µg. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt jedoch 60 µg für Frauen und 70 µg für Männer pro Tag. Viele Menschen in der DACH-Region erreichen diese Referenzwerte nicht über die Ernährung allein [6].

Besonders gefährdet für einen Selenmangel in Deutschland und Österreich sind:

  • Vegetarier und Veganer (pflanzliche Lebensmittel liefern hierzulande wenig Selen)
  • Menschen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen
  • Ältere Menschen
  • Personen mit einseitiger Ernährung

Bei vielen Patienten mit Hashimoto-Thyreoiditis lässt sich ein niedriger Selenspiegel nachweisen. Ob der Selenmangel die Erkrankung begünstigt oder die chronische Entzündung den Selenverbrauch erhöht, ist noch nicht abschließend geklärt – vermutlich spielen beide Mechanismen eine Rolle [5][6].

Was sagen die Studien zur Selensupplementierung bei Hashimoto?

Die Frage, ob eine Selensupplementierung bei Hashimoto klinisch sinnvoll ist, wird seit über zwei Jahrzehnten intensiv erforscht. Die Studienlage ist differenziert – es gibt positive Signale, aber auch Einschränkungen.

Die Gärtner-Studie (2002): Der Ausgangspunkt

Die wohl bekannteste Arbeit stammt von Prof. Roland Gärtner und Kollegen an der Universität München. In dieser prospektiven, placebokontrollierten Studie erhielten 70 Patientinnen mit Hashimoto-Thyreoiditis drei Monate lang entweder 200 µg Natriumselenit pro Tag oder ein Placebo [7].

Die Ergebnisse waren bemerkenswert: In der Selen-Gruppe sanken die TPO-AK im Mittel auf 64 % des Ausgangswerts – ein Rückgang von rund 36 %. Bei 9 von 36 Patientinnen normalisierten sich die TPO-Antikörper sogar vollständig. Auch das Allgemeinbefinden verbesserte sich signifikant. Die Schilddrüsenhormone (fT3, fT4, TSH) blieben dabei stabil [7].

Weitere Studien und Metaanalysen

Zahlreiche nachfolgende Studien bestätigten, dass eine Selensupplementierung die TPO-Antikörper senken kann. Eine Athener Studie (Duntas et al., 2003) zeigte bei 200 µg Selen pro Tag in Form von Selenmethionin einen Rückgang der TPO-AK um 46 % nach drei und 55 % nach sechs Monaten [8]. Die Gabe des Schilddrüsenhormons Levothyroxin allein reichte in vielen Fällen nicht aus, um die Antikörperlast zu reduzieren.

Eine aktuelle systematische Review und Metaanalyse aus dem Jahr 2024, publiziert unter dem Patronat des Inselspitals Bern, fasste 35 randomisierte kontrollierte Studien zusammen. Die Kernbefunde [9]:

  • TPO-Antikörper: Signifikanter Rückgang – sowohl bei Patienten mit als auch ohne Levothyroxin-Therapie
  • TSH-Werte: Leichte Senkung bei Patienten ohne Schilddrüsenhormon-Ersatztherapie
  • Oxidativer Stress: Marker wie Malondialdehyd gingen signifikant zurück
  • Nebenwirkungen: Keine Unterschiede zwischen Selen- und Placebogruppen
  • Dosierung: Dosierungen über 100 µg Selen pro Tag zeigten sich als besonders wirksam

Die CATALYST-Studie: Keine Verbesserung der Lebensqualität

Gleichzeitig mahnt die große CATALYST-Studie (2024) zur Zurückhaltung: 412 Patienten mit Hashimoto-Thyreoiditis erhielten über 12 Monate entweder 200 µg Selen oder Placebo. Obwohl die TPO-Antikörper unter Selen wie erwartet leicht absanken, zeigte sich im primären Endpunkt – der Lebensqualität gemessen am ThyPRO-39-Fragebogen – kein signifikanter Unterschied. Auch fT4 und fT3 blieben unbeeinflusst [10].

Wie lässt sich die Studienlage einordnen?

Die Evidenz ist nicht einheitlich. Etwa die Hälfte der klinischen Studien zeigt positive Effekte, die andere Hälfte keine messbaren Vorteile [5]. Dennoch lassen sich einige Schlüsse ziehen:

  • Eine Selensupplementierung kann TPO-Antikörper senken – ein Marker für die Krankheitsaktivität
  • Ob sich das in einer klinisch spürbaren Verbesserung der Symptome niederschlägt, hängt möglicherweise vom individuellen Selenstatus ab
  • Patienten mit nachgewiesenem Selenmangel profitieren mit größerer Wahrscheinlichkeit
  • Die Supplementation in Dosierungen von 100–200 µg pro Tag gilt als sicher – relevante Nebenwirkungen traten in keiner Studie auf

Wichtig: Selen ist kein Ersatz für die Schilddrüsenhormontherapie mit Levothyroxin. Es kann diese aber sinnvoll ergänzen – insbesondere bei nachgewiesenem Selenmangel. Sprechen Sie die Einnahme immer mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin ab.

Welche Rolle spielt die Selenform? Natriumselenit vs. Selenmethionin

Nicht jedes Selenpräparat ist gleich. Die beiden gängigsten Formen in Nahrungsergänzungsmitteln sind:

Gerade bei einer chronischen Erkrankung wie Hashimoto, bei der eine langfristige Supplementation in Frage kommt, ist die Sicherheit entscheidend. Natriumselenit wird bedarfsgerecht in Selenoproteine eingebaut. Was der Körper nicht benötigt, scheidet er über den Urin aus – es kommt nicht zu einer unspezifischen Anreicherung im Gewebe. Bei Selenmethionin hingegen wird überschüssiges Selen in alle Methionin-haltigen Proteine eingebaut, was bei Dauereinnahme das Risiko einer Überladung erhöht [11].

selenase® 200 XXL enthält anorganisches Selen in Form von Natriumselenit – und setzt damit auf die bedarfsgerechte, sichere Variante. Mit 200 µg Selen pro teilbarer Tablette bietet es genau die Dosierung, die in den meisten klinischen Studien zur Hashimoto-Thyreoiditis eingesetzt wurde. Die Tabletten sind zudem vegan, glutenfrei, laktosefrei und hefefrei – wichtig für Betroffene, die häufig auch auf Unverträglichkeiten achten müssen.

Wie sollte Selen bei Hashimoto dosiert werden?

Die richtige Dosierung hängt vom individuellen Selenstatus ab. Als allgemeine Orientierung gelten folgende Werte:

Referenzwerte der DGE/ÖGE (Tagesbedarf):

  • Frauen ab 15 Jahre: 60 µg
  • Männer ab 15 Jahre: 70 µg
  • Stillende: 75 µg

Bei Hashimoto in Studien eingesetzte Dosierung:

  • 200 µg Selen pro Tag (am häufigsten untersucht)
  • Die EFSA-Obergrenze für Erwachsene liegt bei 255 µg pro Tag

Selenspiegel im Blut – wann liegt ein Mangel vor?

  • Serum: unter 80 µg/l gilt als Mangel
  • Vollblut: unter 100 µg/l gilt als Mangel
  • Optimalbereich Vollblut: 121–168 µg/l

Lassen Sie idealerweise vor Beginn einer Supplementation Ihren Selenspiegel bestimmen. In Österreich kostet die Messung im Blut circa 30 Euro und wird in der Regel nicht von der Krankenkasse übernommen. Die Vollblutanalyse ist aussagekräftiger als der reine Serumwert, da sie die Langzeitversorgung widerspiegelt [12].

Worauf muss ich bei der Einnahme von Selen achten?

Wenn Sie Natriumselenit-Präparate einnehmen, beachten Sie folgende Praxistipps:

Zeitlicher Abstand zu Vitamin C

Vitamin C kann die Bioverfügbarkeit von Natriumselenit beeinträchtigen, da es das Selenit im Magen-Darm-Trakt chemisch reduzieren kann. Halten Sie daher mindestens eine Stunde Abstand zu Vitamin-C-haltigen Lebensmitteln, Getränken (z. B. Orangensaft) oder Vitamin-C-Präparaten [13].

Einnahme zusammen mit Levothyroxin?

Viele Hashimoto-Betroffene nehmen morgens nüchtern Levothyroxin (L-Thyroxin) ein. Selenpräparate sollten mit mindestens 30–60 Minuten Abstand eingenommen werden, um Wechselwirkungen bei der Resorption zu vermeiden. Eine praktische Lösung: L-Thyroxin direkt nach dem Aufstehen, das Selenpräparat am späten Vormittag [13].

Wechselwirkung mit anderen Spurenelementen

Eisen, Zink und andere Spurenelemente können um Bindungsstellen an Transportproteinen konkurrieren. Wenn Sie mehrere Nahrungsergänzungsmittel einnehmen, empfiehlt sich ein zeitlicher Abstand von mindestens einer Stunde [13].

Welche weiteren Nährstoffe sind bei Hashimoto wichtig?

Neben Selen gibt es weitere Mikronährstoffe, deren Mangel bei Hashimoto-Thyreoiditis häufig vorkommt und die Schilddrüsenfunktion beeinflussen kann:

Vitamin D: Ein Vitamin-D-Mangel wird bei Hashimoto-Betroffenen überproportional häufig festgestellt. Vitamin D moduliert das Immunsystem und wirkt antientzündlich. Die Bestimmung des Vitamin-D-Spiegels ist daher sinnvoll [14].

Eisen: Eisenmangel ist besonders bei Frauen verbreitet und kann die Schilddrüsenhormonsynthese beeinträchtigen. Das Enzym Thyreoperoxidase (TPO) ist eisenabhängig [14].

Zink: Wie Selen ist auch Zink an der Umwandlung von Schilddrüsenhormonen beteiligt und unterstützt das Immunsystem [14].

B-Vitamine: Vor allem Vitamin B12 wird bei Hashimoto häufig zu niedrig gemessen. Ein Mangel kann Müdigkeit und neurologische Symptome verstärken [14].

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über eine umfassende Blutuntersuchung, die neben den Schilddrüsenwerten (TSH, fT3, fT4, TPO-AK) auch den Selenspiegel, Vitamin D, Ferritin und Vitamin B12 umfasst.

Selen bei Morbus Basedow: Gibt es einen Unterschied?

Während die Evidenz für Selen bei Hashimoto differenziert ist, gibt es für eine verwandte Autoimmunerkrankung der Schilddrüse eine eindeutigere Empfehlung: Bei der endokrinen Orbitopathie (Augenbeteiligung bei Morbus Basedow) empfehlen die europäischen Leitlinien der Endokrinologie die Gabe von Selen. Studien zeigen, dass Selen bei milder endokriner Orbitopathie das Fortschreiten der Augenprobleme aufhalten und die Beschwerden lindern kann. In der klinischen Praxis wird Selen dabei häufig zusammen mit den antioxidativen Vitaminen Vitamin E und Vitamin A eingesetzt. Die Selentherapie bei endokriner Orbitopathie ist die einzige leitliniengestützte Indikation im Bereich der Schilddrüsenerkrankungen, bei der Selen als eigenständiges Arzneimittel betrachtet wird [15].

Häufig gestellte Fragen

Kann Selen Hashimoto heilen?

Nein. Hashimoto-Thyreoiditis ist eine chronische Autoimmunerkrankung, die derzeit nicht heilbar ist. Selen kann jedoch als unterstützende Nahrungsergänzung dazu beitragen, den Entzündungsprozess in der Schilddrüse zu dämpfen und die Antikörperlast zu reduzieren. Es ersetzt keinesfalls die ärztliche Behandlung mit Schilddrüsenhormonen.

Sollte ich den Selenspiegel messen lassen, bevor ich Selen einnehme?

Ja, das ist empfehlenswert. Eine Supplementation ohne vorherige Bestimmung des Selenstatus birgt das Risiko einer unnötigen oder zu hohen Zufuhr. Besprechen Sie die Messung mit Ihrem Arzt – idealerweise wird der Selenwert im Vollblut bestimmt.

Wie lange dauert es, bis Selen bei Hashimoto wirkt?

In den meisten Studien zeigten sich messbare Effekte auf die TPO-Antikörper nach drei bis sechs Monaten regelmäßiger Einnahme. Ein Effekt auf das subjektive Allgemeinbefinden kann individuell unterschiedlich schnell eintreten [7][9].

Kann ich zu viel Selen einnehmen?

Ja. Eine chronische Überdosierung (Selenose) kann ab einer täglichen Aufnahme von deutlich über 300 µg auftreten. Symptome sind unter anderem Haarausfall, brüchige Nägel, Knoblauchgeruch des Atems und Magen-Darm-Beschwerden. Die EFSA setzt die tolerierbare Obergrenze bei 255 µg pro Tag für Erwachsene an [12].

Ist eine Nahrungsergänzung mit Selen bei normalem Selenspiegel sinnvoll?

Bei normalem Selenspiegel ist eine routinemäßige Supplementation nicht unbedingt notwendig. Wenn die Beschwerden unter alleiniger Levothyroxin-Therapie jedoch bestehen bleiben, kann eine Einnahme von Selen in Absprache mit dem Arzt erwogen werden – unter Kontrolle des Selenspiegels im Normbereich [5][10].

Quellenangaben

Dieser Artikel dient ausschließlich der Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Bitte konsultieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, bevor Sie Nahrungsergänzungsmittel einnehmen.

[1] Caturegli P, De Remigis A, Rose NR. Hashimoto thyroiditis: clinical and diagnostic criteria. Autoimmun Rev. 2014;13(4-5):391-397.

[2] Cochrane Database of Systematic Reviews: van Zuuren EJ et al. Selenium supplementation for Hashimoto’s thyroiditis. Cochrane Database Syst Rev. 2013;(6):CD010223.

[3] Ventura M, Melo M, Carrilho F. Selenium and Thyroid Disease: From Pathophysiology to Treatment. Int J Endocrinol. 2017;2017:1297658.

[4] Schomburg L. Selenium, selenoproteins and the thyroid gland. Nat Rev Endocrinol. 2012;8(3):160-171.

[5] Thieme Natürlich: Köhrle J. Selen und Jod bei Hashimoto-Thyreoiditis. 2021.

[6] Wu Q et al. Low Population Selenium Status is associated with increased Prevalence of Thyroid Disease. J Clin Endocrinol Metab. 2015;100:4037-4047.

[7] Gärtner R, Gasnier BCH, Dietrich JW, Krebs B, Angstwurm MWA. Selenium supplementation in patients with autoimmune thyroiditis decreases thyroid peroxidase antibodies concentrations. J Clin Endocrinol Metab. 2002;87(4):1687-1691.

[8] Duntas LH, Mantzou E, Koutras DA. Effects of a six month treatment with selenomethionine in patients with autoimmune thyroiditis. Eur J Endocrinol. 2003;148(4):389-393.

[9] Selenium supplementation in patients with Hashimoto thyroiditis: a systematic review and meta-analysis of randomized clinical trials. Thyroid. 2024;34(3):295-313.

[10] CATALYST Trial: Winther KH et al. Selenium supplementation in Hashimoto’s thyroiditis. 2024 (Doppelblindstudie, n=412).

[11] Rayman MP. Selenium and human health. Lancet. 2012;379(9822):1256-1268.

[12] EFSA Panel on Dietetic Products, Nutrition and Allergies. Scientific opinion on dietary reference values for selenium. EFSA J. 2014;12(10):3846.

[13] Hinweise zu Wechselwirkungen: biosyn Arzneimittel GmbH, Fachinformation selenase®.

[14] Lehner M et al. Hashimoto-Thyreoiditis – Vergleichsstudie: Nährstoffkombination zu Selen. Wels, Österreich.

[15] Marcocci C et al. Selenium and the course of mild Graves‘ orbitopathy. N Engl J Med. 2011;364(20):1920-1931.

Frau berührt sanft ihren Hals im Schilddrüsenbereich – Selen bei Hashimoto-Thyreoiditis